Sonntag, 5. Januar 2014

3.Tag in Kapstadt

Ich hoffe ihr hattet alle einen schönen Sonntag :)
Julia und ich haben heute morgen endlich unseren gebuchten Helikopterrundflug gemacht. Es war zwar immer noch ziemlich bewölkt, aber es soll die Tage nicht besser werden und wir holen morgen ja schon unser Auto ab und haben jeden Tag bereits durchgeplant. Es war für uns beide unser erster Flug in einem Helikopter und wir finden beide, dass sich das Geld definitiv gelohnt hat! Wir hatten die "Two Oceans"-Route gebucht - 30 Minuten komplett vom Atlantischen bis zum Indischen Ozean um Kapstadt herum. Trotz Wolken ließ sich die Sonne teilweise blicken und wir hatten einen sehr eindrucksvollen Ausblick über Kapstadt und das Kap der Guten Hoffnung. Wir hatten super viel Spaß und es war eine meeega geile Sache, lässt sich nur empfehlen! Den restlichen Tag schlenderten wir noch an der Waterfront herum und fuhren danach zurück zum Hostel, wo im Moment leider der Fahrstuhl kaputt ist... Mit vollgepackten Einkaufstüten heißt es also jedes Mal gefühlte 1000 Stufen in den 6. Stock hochsteigen. Danach gingen wir noch kurz auf den Markt und erkundeten ein bisschen die restliche Long Street. Zum Abendessen gab es die Reste von Gestern. Allerdings bin ich bis jetzt echt immer super begeistert von unserem selbstgezauberten Mahlzeiten.. Natürlich geil, wenn man mit der besten Köchin Würzburgs (ist sie echt) unterwegs ist! :D
Morgen heißt es früh aufstehen, Auto abholen, auf den Lion's Head wandern und Sonnenuntergang auf'm Tafelberg genießen. Dafür müssen wir fit sein, also Gute Nacht und viel Spaß beim Bilder gucken - eure Stine <3
Lion's Head, Signal Hill und ein bisschen vom Tafelberg
Camps Bay
Pilotin Stine


Western Cape
Tafelberg von der anderen Seite
University of Cape Town
Skyline mit Lion's Head im Hintergrund
yippiieee
Shisha Bar!! :D






Samstag, 4. Januar 2014

2. Tag in CT

So der 2. Tag in Kapstadt ist auch schon fast rum.. Eigentlich hatten wir für heute morgen etwas Anderes gebucht, was wir Sichtbedingt aber auf Morgen verlegt haben. Dafür sind wir heute mit einem Segelboot raus auf den Indischen Ozean gefahren. Zu unserem Glück fand heute auch gerade das "Cape to Rio Race" (http://www.cape2rio2014.com/) statt und wir konnten den Start vom Wasser aus mit erleben. Es waren überall Segelboote und man hatte einen super Blick auf Kapstadt und den Tafelberg. Nach 2 1/2 Stunden ging's wieder zurück zur Waterfront. 
Heute ist in Kapstadt auch Karneval in der Long Street, da wo unser Hostel ist und wir können das Spektapel perfekt aus unserem Fenster im 6. Stock raus beobachten, was wir gerade tun. 
Später wollen wir nochmal das Nachtleben Kapstadts erkunden und sehen was die Long Street, die Partymeile Kapstadts schlecht hin, alles so zu bieten hat. 
Nicht super viel Text heute, aber ich versuche ab jetzt jeden Tag etwas zu posten, daher wird es mal mehr, mal weniger zu erzählen geben :). Am Ende nochmal wie immer ein paar Bilder.. Bis morgeeen <3

Segelyacht
Kurz vorm Start
Tafelberg
Stand-up Paddle...
unser nettes Boot


Straßenmusiker
Karneval von oben

Freitag, 3. Januar 2014

Happy New Year und Hello Cape Town!

Erstmal wünsche ich euch allen EIN FROHES NEUES JAHR 2014! Ich hoffe ihr seid alle schön reingerutscht und habt es schön krachen lassen.. ich habe das nämlich getan :). Aus Sicherheitsgründen hatte ich mein Handy und meine Kamera an Silvester in meinem Zimmer eingeschlossen, da ich mir dann bei 5000 Menschen am Strand mir und anderen Menschen nicht getraut habe, es mitzuschleppen :D, daher gibt es von der coolsten Silvesternacht meines Lebens leider keine Bilder. Ich kann nur sagen, dass ich sehr viel Spaß hatte und es einfach atemberaubend war, mit so vielen Menschen am Strand das Feuerwerk zu betrachten. 
Mittlerweile befinde ich mich in Kapstadt!!! Kaum zu glauben, aber wahr :). Nach drei Monaten im Afrovibe war mein Praktikum dann am 2. Januar zu Ende und ich fuhr mit dem Bus 8 Stunden nach Kapstadt, wo Julia schon auf mich wartete. Als ich den Tafelberg zum ersten Mal erblickte, wurde mir so langsam klar, dass es jetzt endlich los geht mit Reisen, Abenteuer und Spaaaaß ohne Ende!
bin jetzt schon in diese Stadt verliebt!
Gestern waren wir nur kurz zum Abendessen an der Waterfront (Hafen in Kapstadt mit unzähligen Restaurants und einem Shoppingcenter), da ich von der Busfahrt auch ziemlich geplättet war, und gingen relativ früh schlafen. 
Am nächsten Tag ging es dann erst auf einen sehr netten afrikanischen Markt und danach buchten wir eine Sightseeing Tour. Ich konnte schon viel von der Schönheit und Vielfalt von Kapstadt sehen. Auf der Häflte der Route machten wir dann am Tafelberg Halt. Zum Glück war das Cable Car, eine Seilbahn, geöffnet und wir konnten hoch fahren. Es war ein WAHNSINNS-Ausblick über Kapstadt und die restliche Umgebung. Wir aßen eine Kleinigkeit und verbrachten einen schönen Nachmittag auf dem Wahrzeichen Kapstadts, welches mittlerweile auch eines der neuen sieben natürlichen Weltwunder ist. Nach einer Stunde anstehen um endlich wieder runterzufahren, ging es mit dem Bus weiter durch Camps Bay, die Strand- und Bonzengegend Kapstadts, und Endstation war dann wieder die Waterfront. Wir kauften noch schnell ein paar Sachen ein und dann gings zurück ins Hostel. Im Moment sitzen wir im Aufenthaltsraum und planen unsere nächsten Tage in Cape Town. Morgen gehts auch schon wieder relativ früh zu einem unserer neuen Abenteuer los, aber davon morgen Abend dann mehr und jetzt zum Schluss viel Spaß mit den Bildern.

Bis morgen aus der schönsten Stadt der Welt, eure Stine :)
erster Abend in der Traumstadt
Cranberry-Mojito
Afrikanischer Markt, da haben wir leider n bisschen viel Geld gelassen -.-
Sightseeing Tour
Blick vom Tafelberg auf Lion's Head
Camps Bay
Cable Car
Bildunterschrift hinzufügen


Blick auf Camps Bay
Kapstaaaaadt <3
einer der vier Strände von Kapstadt in Camps Bay


Samstag, 21. Dezember 2013

Basic Knowledge

Hallo, hoe gaan dit? (Afrikaans: Wie geht es dir?)

In diesem Post wollte ich nur mal ein Paar grundlegende Sachen von Suedafrika erzeahlen, und vielleicht einige Vorurteile bei Seite schaffen.
Die Suedafrikaner und die Sprache(n):
..sind die freundlichsten Menschen denen ich bis jetzt begegnet bin. Zur Begruessung sagt man immer "Hallo, wie geht es dir?" "Gut, danke und dir?", was, auch wenn es vielleicht einfach nur ne Redewendung ist, einfach lockerer ist und man automatisch freundlicher ist. Zudem sind die Leute hier super offen und immer zu hilfsbereit. Es gibt in Suedafrika 11 amtliche Landessprachen. Die hellhaeutige Bevoelkerung (sorry fuer die Ausdrucksweise, ich versuche nur, euch ein Bild von SA zu verschaffen) waechst mit Englisch oder Afrikaans auf. Meistens ist das dann so, dass man dann immer auf eine Schule geht, wo nicht in der Muttersprache unterrichtet wird. Alle anderen 9 Sprachen werden von den Dunkelhaeutigen gesprochen, je nach dem in welcher Region man aufwaechst. Hier ist die meisstgesprochene "Xhosa", eine Sprache die zum groessten Teil aus Klick- und Schnalzlauten besteht.
Die Landschaft und Umgebung:
Ich befinde mich zur Zeit ja in der Garden Route, ein Kuestenabschnitt von Mossel Bay bis nach Plettenberg Bay. Wenn man die Autobahn N2 Richtung Plett faehrt, sieht man links immer die Gebirgskette "Outeniqua" und rechts den Indischen Ozean. Meiner Meinung nach hat diese Strasse eine Auszeichnung verdient. Man kann schon selbst aus'm Auto heraus die Schoenheit der Garden Route erahnen. Sedgefield an sich ist einfach ein Kaff mit nur einem Supermarkt. Doch in Knysna z.B. habe ich mich zum ersten Mal wie ein Tourist gefuehlt. An der "Waterfront", die Gegend mit Restaurants und kleinen Shops, ist alles europaeischer Standart: der Gehweg ist sauber und ueberall sind andere Urlauber die Bilder ohne Ende machen. In Port Elizabeth sah das alles schon ganz anders aus. Schon vom Bus aus konnte man den Muell am Strassenrand sehen, der wahllos in die Gegend gekippt wird. Die Stadt selber ist auch nicht sonderlich schoen und sie ist die fuenftgefaehrlichste Stadt in SA. Was man auch daran erkennt, dass jedes noch so kleine Haus mit Mauern und Stacheldraht umzaeunt ist.
Die Infrastruktur:
Wie eben schon erwaehnt gibt es hier eine Hauptautobahn von West nach Ost. Alle Strassen die davon abweigen und nicht in Staedte fuehren enden mehr oder weniger immer nach 2 Kilometern in Schotterwegen. Die Staedte sind zwar asphaltiert, sehen aber ungefaehr so aus, als haetten sie 5 Jahre Frost hinter sich.
Pakete werden nur von Poststation zu Poststation geschickt, nicht bis zur Haustuer, es sei denn man bezahlt ein halbes Vermoegen.
Das Wetter:
Ich habe hier schon jede Wetterlage, ausser Schnee und Hagel, erlebt. Das Wetter hier kann sich von der einen Sekunde auf die andere total veraendern. Erst ist es super neblig und im naechsten Moment ist strahlender Sonnenschein. Hier an der Kueste haben wir eigentlich immer Wind, aber das sind wir Norddeutschen ja gewoehnt ;D.
Das Essen:
Richtiges Brot oder Broetchen kennen die hier gar nicht. Es gibt "white" oder "brown" Toastbrot, mehr nicht. Allgemein ist das Essen hier ungesunder und fettiger. Die Suedafrikaner lieben Weissmehl und Fett. Es gibt also in eigentlich jedem Restaurant Pizza, Burger und Sandwich. Zudem ist Bacon hier super beliebt, ob zum Fruehstueck, Mittagessen oder Abendbrot. Guten, leckeren Kaese gibts hier zwar, ist dann aber richig teuer. Es gibt hier auch keine richtige Wurst oder richtiges Fleisch zum Grillen. Wenn man im Supermarkt Huhn oder Hackfleisch kaufst, sollte man auch vorsichtig sein. Avocado essen die Suedafrikaner auf allem: Pizza, Sandwich, Nudeln, Salat. Tunfischpizza finden die leider total unverstaendlich :(.

Die Waehrung:
1 Euro = 13.56 Rand
Die Kellner im Pili Pili verdienen 12 Rand die Stunde, die Kassiererinnen bei Spar 8 Rand. Umrechnen koennt ihr jetzt ja selber.. Viel ist das nicht. Allerdings braucht man hier auch weniger zum Leben. Aktivitaeten wie Kino sind bei 3.40 Euro trotzdem immer noch teuer und eine Ausnahme fuer die meisten. Restaurants sind fuer uns billig: Pizzen ab 2.20 oder Cocktails ab 2.80 Euro. Auf dem Markt bekomme ich ein Pfannkuchen fuer 29 Cent. McDonalds ist im Durchschnitt um die Haelfte billiger. Taxen sind etwas billiger als bei uns, aber immer noch genug.
Kriminalitaet:
Jetzt versuche ich mal ein Paar Vorurteile bei Seite zu schaffen. Klar, Suedafrika gehoert zu den gefaehrlichsten Laendern der Welt und leider wird hier alle 9 Minuten ein Maedchen vergewaltigt, aber hier vergeht auch alle 60 Sekunden eine Minute. Hier wo ich wohne ist es nicht mehr gefaehrlich als in Neumuenster. Wenn man in den groesseren Staedten ist, sollte man natuerlich auf seine Wertgegenstaende achten und nicht mit offenen Taschen durch die Gegend rennen. Das sollte man in Deutschland aber auch nicht, wie ich selber schmerzhaft feststellen durfte. Man sollte auch nachts nicht alleine durch die Gegend laufen, das mache ich aber in Deutschland auch nicht. Bis jetzt ist mir noch nichts passiert und ich werde auch in Zukunft auf mich und meine Wertsachen acht geben, also keine Sorge, mir geht es gut hier und ich fuehle mich sicher :).

Ich denke das war es erst Mal :P

Ich wuensche allen Froehliche Weihnachten und ein besinnliches Fest ♥!

Samstag, 14. Dezember 2013

Tiger Cubs und Abschied von Anna

Anna Priscila Camargo Dias, I gonna miss her!
Heute ist der Tag gekommen, an dem Anna fuer ein Paar Tage nach Kapstadt faehrt, bevor sie zurueck nach Brasilien fliegt. Ich hasse Abschiede, wobei wir der festen Ueberzeugung sind, das es kein Abschied fuer immer ist, nur ein "See you later". Ohne sie waere mein bisheriger Aufenthalt in Sedgefield wohl ganz anders verlaufen... Es waren zwar "nur" 67 Tage, doch ich war an jedem einzelnen froh, dass sie mit mir dieses Abenteuer erlebt. Sie ist mir in dieser kurzen Zeit sehr ans Herz gewachsen und ich werde sie meega vermissen, an dieser Stelle noch mal: Obrigada por tudo Anna!

Aber nun ein Paar Tage zurueck... Donnerstag haben Toni, Anna und ich uns ein Auto gemietet, um noch mal einen letzten Tag gemeinsam zu verbringen. Nach der Arbeit machten wir uns dann auf den Weg Richtung Oudtshoorn. Dabei fuhren wir durch "Outeniqua", die Gebirgskette die parallel zum Ozean verlaeuft - TRAUMHAFT. Die Bilder zeigen leider nicht die wahre Schoenheit der Strecke. 
Wir hatten dort auf der Cango Wildlife Ranch "Encounter" (uebesetzt: Begegnung) mit Tiger und Geparden Babys gebucht, wobei nur ich beides machte. Die Tigerbabys waren weisse bengalische Tiger, welche sehr selten sind. Sie waren definitiv die suessesten der Katzenbabys, die ich bis jetzt gesehen habe! Vor den Babys nahmen wir noch an einer Fuehrung durch die Ranch teil. Von Fledermaeusen, ueber Otter und Voegeln bis zu Krokodilen alles vorhanden. Besonders die Krokodilsfuetterung war eindrucksvoll, da die Krokodile, um ans Fleisch zu kommen, "aus dem Wasser kommen mussten". Ich meine nicht ans Land gehen, sondern so hochspringen im Wasser (versuche spaeter noch das Video hochzuladen).Danach assen wir dann noch in einem netten Restaurant in George. Wir hatten alle definitiv einen super geilen und witzigen (und leider letzten) Tag mit Anna.
Als ich Freitagmorgen zur Arbeit kam erwarteten mich zwei Pakete mit Leckereien aus der Heimat :). VIELEN VIELEN DANK Mama, Papa und Anne, ich vermisse euch!






Route 62

Outeniqua
ausgewachsene Geparden
Leopard
Loewe
Weisser Bengalischer Tiger
diese Augen!!

DANKE !
















Featherbed

Hallo ihr Lieben, diese Woche ist wieder ein bisschen was spannendes passiert :).
Aber im Vorraus kurz was zum Thema Mandela: Hier wo ich bin sind weder Aufstaende oder Festlichkeiten oder Staatstrauer, jeder geht nach wie vor seinem normalen Alltag nach.

Dienstag und Mittwoch hatte ich wieder frei, also fuhr ich wieder fuer eine Nacht zu Julia nach Knysna. Wir verbrachten den Dienstagabend an der Waterfront und genossen super Abendessen beim Italiener.

Knysna Hafen
Am naechsten Morgen fuhren wir mit einer Kollegin von Julia in die Stadt von Knysna. Ich war dann auch zum ersten Mal in einer suedafrikanischen Apotheke: 28 Tabletten Ibu Profen fuer sieben Rand. Danach fuhren wir noch in das Hauptlager eines Schmuckladens in Knysna, wo die Kollegin von Julia 50% Rabatt bekommt, da sie einen kleinen Shop besitzt. Am Nachmittag hatte Julia dann eine Tour in das Naturschutzgebiet "Featherbed" gebucht. Dieses liegt auf dem einen "Knysna Head". Wir fuhren also zuerst mit dem Boot zur Insel, dann mit einem "Autozug" bis zum hoechsten Punkt und wanderten dann zurueck zur Anlegestelle. Das Wetter hat mal wieder perfek mitgespielt und wir konnten eine super Aussicht ueber den Indischen Ozean und Knysna geniessen. Die Wanderung berg ab hat sich auch definitiv gelohnt weil man einfach noch viel mehr sehen konnte. Am Abend hiess es dann wieder zurueck nach Sedgefield.

Das war es von meinem Bericht von Dienstag, den fuer Donnerstag schreibe ich direkt hier nach...

Knysna Lagoon
Blick von Knysna Heads



Restaurant im Baum